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Ragnarana  

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Nedjare
(@nedjare)
Verbannter


N
ame:  Ragnarana

Rufname/Spitzname:             Ragna oder Rana

Volk: Unbekannt, sie wuchs bei Nordheimern auf. Ihre langen, glatten, schwarzen Haare, ihr bronzener Teint und ihre exotischen fast schon edlen Gesichtszüge, lassen vermuten, dass es sich um eine Venhyanerin handelt, wären da nicht ihre leuchtend goldbraune Augen.

Geschlecht: weiblich

Alter: 23 Jahre

Aussehen: Bronzene Haut, langes, schwarzes, glattes Haar, leuchtend goldbraune Augen

Religion:  Noch keine, sie glaubt an die Existenz aller ihr bekannten Götter, doch ist sie nicht bereit sich fest einem Gott zu verpflichten.
Sie glaubt an das Recht der Stärke und auch daran, dass die Götter selbst nur jene achten, die großen Ruhm im Kampf  erlangt haben und sich nehmen, was ihnen zusteht. Sie ist davon überzeugt, dass es das Recht der Stärkeren ist, über die Schwächeren zu herrschen. Daher ist es auch gleich, welchem Gott man folgt, solange man keine Taten für sich sprechen lasse.

Beruf:  Kriegerin

Nebenberuf: Jägerin

Familienstand: ledig

Stärken: Selbstständigkeit, Entschlossenheit, Mut, hohe Auffassungsgabe, schnelle Lernerin

Schwächen: kann nicht gut Hilfe annehmen und ist selbst nicht bereit jenen zu helfen, die sich nicht selbst helfen können. Es fällt ihr schwer sich anderen anzuschließen oder ihnen gar   zu vertrauen. Sie ist eher eine geborene Einzelgängerin. gibt nicht viel von sich Preis und ist nicht die Frau vieler Worte.

Charaktergeschichte

Die Nacht ist längst eingebrochen, als Ragnarana die Waffen geschultert, schweren Schrittes ins notdürftige Lager stapft, wo Gorimm im Schutz der vereisten Felsen ein Feuer schürt und Ulgja einem mageren Hasen das Fell über die Ohren zieht.

Gorimm blickt kurz auf. Seine eisblauen Augen suchen aus dem Vorhang blonder, ungepflegter Haarfransen heraus, fragend ihren Blick und Ragnarana deutet ein Kopfschütteln an, um ihm die Ausweglosigkeit ihrer Lage mitzuteilen. Der Winter hat die Berge bereits fest im Griff und der Weg über den Nordpass längst unpassierbar. Sie sitzen in einer Sackgasse und der Feind rückt unaufhaltsam näher. Ihre einzige Chance zu entkommen ist dahin.

Ragnarana lässt sich auf die Felle ans Lagerfeuer fallen und greift hungrig nach einem der in den Flammen garenden Fleischspieße. Das Fleisch ist noch lange nicht durch und halbroh, aber die Barbarenkriegerin stört sich nicht daran und beißt genießerisch in das saftige Fleisch. Ulgja wirft Raganrana einen Seitenblick zu, ehe sie fragt: „Wann brechen wir auf, Halbblut?“ Ragna zuckt mit den Schultern: „Gar nicht.“ Und Gorimm brummt zustimmend: „Hier ist der beste Ort für den Kampf, die Schädelspalter müssen die Engstelle da vorne  passieren und das ist unsere einzige Möglichkeit ihnen ihre eigenen Schädel zu zertrümmern.“

Es folgt ein kurzes wissendes Schweigen. Die Engstelle kann das unvermeidliche Ende der Schlacht nur herauszögern, das ist ihnen allen durchaus bewusst. Aber darum geht es nicht. Vielmehr geht es darum so vielen Feinden wie möglich den Tod zu schenken und dafür ist der Pass perfekt.  Ulgja streicht liebevoll  über die Runen  ihres massigen Bastardschwertes und flüstert ihrer Klinge zu: „Die Götter rufen uns also zur letzten Schlacht.“ Den Tod fürchten wieder sie noch ihre Begleiter. Im Kampf zu fallen ist ein guter Tod. Ein letztes Mal wollen die 3 erfahrenen Krieger sich beweisen und gemeinsam im Blut ihrer Feinde duschen, um am Ende voller Stolz den Göttern gegenüber zu treten. Doch noch ist der Feind nicht hier, und als ob der letzte Abend unter den Lebenden das Normalste der Welt wäre, lehnt sich Gorimm zurück und nimmt einen großen Schluck aus seinem ledernen Trinkschlauch. Eine Weile schweigen die drei. Ein jeder geht seinen eigenen Gedanken nach und Ragnarana macht sich weiter über das Fleisch her, welches die Beiden für sie übrig gelassen haben. Ulgja hat inzwischen auch den mageren Schneehasen aufgespießt und den züngelnden Flammen überlassen. Vor Morgeneinbruch isst mit dem Feind nicht zu rechnen. Niemand schafft es zu dieser Jahreszeit im Dunklen hinauf in die Fristriesen.

Nach einem Augenblick des Schweigens fragt Gorimm: „Wer übernimmt die erste Wache?“ Ragnarana nickt, „schlaf ruhig, ich kümmere mich darum.“ Gorimm zieht die Felle eng um sich und es dauert nicht lange und sein gleichmäßiges Schnarchen ertönt. Nach einer Weile legt sich auch Ulgja in die Felle und schläft ein. Die Wachwechsel sind reine Routine zwischen den Dreien. Die Nacht verlief wie erwartet ereignislos und mit dem Licht des ersten Tages bereiten sich die drei Krieger der Nordheimer auf ihre letzte Schlacht vor. Stunden ziehen dahin und die Krieger haben den Engpass mit einigen Fallen bespickt, doch als der Feind mit seiner Übermacht kam, war es nur eine Frage der Zeit bis die drei grimmigen Krieger übermannt wurden. Ulgja und Gorimm fielen in der Schlacht, doch Ragnarana konnte überwältigt und ergriffen werden und fand sich nach einer Urteilssprechung im Reich der Verbannten wieder.

Charakterbeschreibung:        

Ragnarana ist eine wilde Kriegerin der Nordheimer, welche ständig neue Herausforderung sucht. Meist kämpft sie mit wilder Entschlossenheit gegen Kreaturen oder feindliche Krieger um ihre eigenen Fähigkeiten zu prüfen und zu perfektionieren.

Da sie sehr stolz auf ihre Kampf- und Jagderfolge ist, bedeuten ihr ihre selbst gefertigten Jagd-Trophäen sehr viel. Auch Sklaven, deren Willen sie selbst gebrochen hat, wird sie künftig gerne halten. Allerdings sieht sie keinen Sinn darin Sklaven oder Trophäen zu erhandeln. Verkaufen bzw. eher Tauschen würde sie Beides wohl, auch wenn sie eher verächtlich über jemanden denken wird, der dergleichen einfach erwirbt und sich diese nicht selbst bezwungen hat.

Ragnarana respektiert Stärke und verachtet Schwäche. Sie beurteilt Taten und keine Worte. Auch ist sie selbst nicht die Frau vieler Worte sondern lässt lieber Taten für sich sprechen.

Sie kennt ihre Ahnen nicht, aber sie glaubt auch nicht, dass es lohnt stolz auf eine Abstammungslinie zu sein, denn nur die eigenen Taten sind jene, die wirklich zählen. Daher ist es ihr einerlei. Sie sieht sich trotz der offensichtlichen Andersartigkeit als Nordheimerin.

AntwortZitat
Veröffentlicht : 17/07/2018 7:44 pm
Skeat
(@Skeat)
Außgestoßener Admin

Angenommen,

melde dich bitte bei mir im Discord.

AntwortZitat
Veröffentlicht : 21/07/2018 11:44 am
Nedjare
(@nedjare)
Verbannter

Auszüge aus den Tagebüchern der Ragnarana

 

Ich kann es noch nicht begreifen, dass sie mir den Kriegertod verwehrt haben, um mich an diesem Pfahl zum Sterben zurück zu lassen, welch ein schandvolles Ende für eine Kriegerin wie mich. Seite an Seite mit Gorimm und Ulgja hätte ich fallen sollen, aber diese Narren haben alles daran gesetzt mich lebendig zu ergreifen. Ich bin mir sicher, dass es damit zu tun hat, dass ich ihnen bereits einmal entkam und sie mir diesmal beweisen wollten, dass es mir kein zweites Mal glücken wird. Nun denn, sie haben sich geirrt, auch wenn nichts davon mein Verdienst war.

 

Ohne die Hilfe des fremden Kriegers wäre ich in der Sonne elendig verreckt. Viel hat nicht gefehlt und ich war kaum bei Sinnen als der Fremde kam um mich zu befreien. Er hat auf meine optische Herkunft angespielt und mich für eine schwächliche Städterin gehalten. Es war mir, zum ersten Mal in meinem Leben, einerlei, für was man mich hielt und als was mich bezeichnete. Er gab mir Wasser und das war in diesem Moment alles was noch Bedeutung hatte.

 

Oh, ich muss dem Tod wirklich nahe gewesen sein und doch waren meine Kriegerinstinkte sofort da als wir von Bestien angegriffen wurden. Reflexartig habe ich reagiert und sie gemeinsam mit dem Fremden erschlagen. Der Kampf mit der Klinge hat meine Instinkte geweckt und mich in einen Rausch gerissen, wie ich ihn im Kampf noch nie erlebt habe. Heute kann ich nicht einmal mehr sagen, gegen was wir da eigentlich gekämpft haben. Der Fremde hat mich gerettet und anstatt irgendwas von mir zu wollen, schenkte er mir die Freiheit und zog von dannen. Wie gern wäre ich seinen Spuren gefolgt, doch ich musste mich erstmal kurz erholen und als ich weiter zog, hatte der Wind den Sand verweht und es war als hätte es nie Fußspuren in dem endlosen Sand gegeben.

Aber vielleicht werde ich ihm eines Tages wieder begegnen.

Bearbeitet:vor 1 Jahr 
AntwortZitat
Veröffentlicht : 17/08/2018 2:46 pm
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