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[Geschlossen] Rakasa  

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Noriko
(@noriko)
Verbannter
Name: Rakasa Rufname
/Spitzname:
/ Titel:
/ Rasse: Nordheimer
Geschlecht: männlich
Alter: 25
Herkunft: aus einem kleinen Dorf, das keinen eigenen Namen trägt
Clans / Gilden: Geist des Waldes
Aussehen: helles Haar und Bart, blaue Augen und eine typisch bleiche Haut. Zudem hat er eine Vorliebe für schwere, dunkle Rüstungen
Religion: Ymir und Derketos
Charakter: Ein schweigsamer, undurchsichter Mann, der wenig Wert auf persönlichen Kontakt legt und dessen Liebe zu Met und einer guten Mahlzeit klar seinem Volk zuzuordnen sind. Er geht keinem Kampf aus dem Weg und ist sich seinen Fähigkeiten als Krieger sehr gut bewusst.
Beruf: Krieger, geschult im Umgang mit dem Zweihänder und der Axt
Nebenberuf: Schmied, wie sein Vater ist er in der Kunst der Metallformung bewandert
Familienstand: ledig, Eltern sind im Konflikt mit einem benachbarten Dorf gefallen
Stärken: körperliche Kraft und eine umfassende Ausbildung im Kampf
Schwächen: Schweigsam bis zur Unhöflichkeit, leicht zu provozieren, das Schwert sitzt beizeiten etwas zu locker, konfrontationsbereit Sonstiges: Tori hat mich zu der Bewerbung gezwungen.
 
 
 
Biographie: Geboren als einziger Sohn eines Schmieds und einer Schildmaid wurde Rakasa, der damals auf einen anderen Namen hörte, schon früh von seinen Eltern unterwiesen. Das Dorf in dem er seine jungen Jahre verbrachte zählte kaum mehr als 100 Seelen und der Beruf wurde stets von einer Generation der nächsten übergeben. Er war kein ruhiges Kind und bei Streitigkeiten fand man ihn meist in dessen Mitte vor. Kein Nordheimer würde sich je beschweren, dass sein Kind zu lebhaft war und an zu vielen Rangeleien Teil hatte und so brachten beide Eltern ihm bei, wie er seine Kraft am besten nutzen konnte. Die Jahre gingen ins Land und die Arbeit in der Schmiede seines Vaters verlieh seiner hochgewachsenen Figur breite Schultern, die Übungen mit dem Schwert taten ein Übriges und aus dem blassen Jungen wurde mehr und mehr ein junger Mann. Sein hitziges Gemüt trat seltener zu Tage, da seine Altersgenossen seine Fähigkeiten mit dem Schwert kannten und einer Auseinandersetzung mit ihm mehr und mehr aus dem Weg gingen. Sein Leben hätte für immer so bleiben können, seine Eltern waren stolz auf ihn und er war glücklich in seiner Heimat, dem von dichten Nadelwäldern umgebenen winzigen Dorf ohne eigenen Namen. Doch so sollte es nicht bleiben. Auch wenn das kleine Dorf abgeschieden lag, so gab es immer Streitigkeiten mit den Nachbarn, die schließlich an einem Tag nur wenige Monde nach seinem Eintritt in die Reihen der Erwachsenen seinen Höhepunkt fanden.
 
 
 
Ein Trupp gerüsteter Krieger fiel in das kleine Dorf ein und alle Krieger, jeder Mann und jede Frau, der eine Waffe halten konnte, stellte sich den Angreifern entgegen. Unter ihnen auch er selbst und seine Eltern. Er erinnerte sich nicht gerne an diesen Tag, aber wenn er es tat, dann sah er seinen Vater, groß wie ein Bär, der mit einem riesigen Hammer bewaffnet in den Reihen der Angreifer wütete und seine Mutter mit dem hellen Haar, das er geerbt hatte, die mit ihrem Schild und einer Axt den Rücken seines Vaters deckte. An seinen eigenen, ersten Kampf erinnerte er sich nur schleierhaft. Der schwere Zweihänder lag gut in seinen Händen und als der Kampf zu Ende war, war seine Kleidung in Blut getränkt und sein Blick verschwommen. Die Angreifer wurden zurückgeschlagen, aber um welchen Preis. Die Überlebenden des Tages werden wohl von dem jungen Mann erzählen, der über den Leichen seiner Eltern kniete und von der Wut und der Trauer in seinem Blick. Letztendlich überwog die Wut, eine dunkle, tödliche Wut, die sich seiner bemächtigte und die nicht mehr zwischen Freund und Feind unterschied. Er verfluchte seinen Gott, der das zugelassen hatte und wandte sich in seiner Wut sogar gegen dessen Priester. Wenige überlebten diesen Tag, aber die, die es taten verstießen ihn aus seiner Heimat und gaben ihm den Namen, den er von da an tragen sollte, damit jeder wusste, was er war. Sie nannten ihn Rakasa, das Monster, und er wusste, dass bald alle Dörfer informiert sein würden, er war Freiwild für sein eigenes Volk und so verließ er seine den Ort, an dem er geboren und aufgewachsen war und zog heimatlos umher.
 
 
 
Er hatte sich denken könnten, dass er früher oder später an einem Kreuz wie diesem hängen würde, obwohl die Vergehen, derer er angeklagt wurde keineswegs die schlimmsten seiner Taten waren. Ein raues Lachen kam ihm über die aufgesprungenen Lippen. Nun, einen Aufstand angezettelt, so konnte man es wohl durchaus nennen. Aber auch der Händler, den er dabei erwürgt hatte, hatte es nicht anders verdient. Und dass er dann noch geflucht hatte, das hatten sie als letzten Grund genommen, derbe Sprache, er verzog das Gesicht zu einem abfälligen Grinsen. Unangenehm war es, sich von dem Kreuz zu lösen und als er zwei merkwürdige Gestalten an einem nahen Flusslauf sah, konnte er nicht anders als anzuhalten. Beide trugen wie er die Zeichen des Kreuzes und nicht mehr am Leib als einige Lumpen. Sie waren Ausgestoßene, wie er es war und er entschied sich mit ihnen zu gehen. Auch wenn wenige Worte seine Lippen verließen, so kam ein merkwürdiges Zusammengehörigkeitsgefühl auf.
Veröffentlicht : 18/07/2018 8:12 pm
Skeat
(@Skeat)
Außgestoßener Admin

Willkommen zurück Noriko,

Angenommen

 

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Veröffentlicht : 21/07/2018 11:45 am
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